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Der Flughafen-Bonus läuft aus

Quelle: Frankenpost vom 24.03.17 | Autor: Christoph Plass

Die Millionen aus dem „Plan B“ sind beinahe aufgebraucht. Doch sollen die Mittel noch drei andere Großprojekte möglich machen – und ein Fahrzeug für die Feuerwehr.

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Zukunftsorientiert trotz Enttäuschung – „Nachkarten gibt es nicht!“

Kommentierungsfrist: abgelaufen

Kommentar vom Verein Pro Flughafen Hof-Plauen e.V.

Bezug: Die Meldungen in der Presse über die gescheiterte EU-Ausschreibung für einen Finanzinvestor, den Rückzug der Klage sowie die nun voranzutreibende Lösung „PLAN B“.

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Aus Sicht des Vereins Pro Flughafen Hof-Plauen e.V. ist es schon schwer, einen derartigen „Tiefschlag“ wegzustecken. Aber ein Sprichwort aus dem Sport beschreibt die jetzige Situation deutlich: „Nur wer liegenbleibt gibt sich endgültig geschlagen“. Die Region hat lediglich einen – am Ende aussichtslosen – Kampf verloren gegeben.

Deshalb verfällt der Verein – dem knapp 180 Mitglieder angehören – nicht in Wehklagen und das sonst übliche „Nachkarten“, wer den wohl an der jetzigen Situation am meisten Versäumnisse zu vertreten hat, sondern schaut zukunftsorientiert nach vorn.

Sicherung der Fluglinie Hof-Frankfurt ist das vorrangige Ziel, das die Verantwortlichen jetzt zu verfolgen haben. Zudem ist der Regionalflughafen für die Zukunft fit zu machen. Weiter ist dafür zu Sorge zu tragen, dass wirtschaftliche Infrastruktur am und rund um den Flughafen entsteht. Dies sichert Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität unseres Regionalflughafens.

Unstrittig ist hier, den Ausbau der Geschäftsfliegerei voranzutreiben. Schon lange fordert diese Klientel neben einer täglichen Linienverbindung nach Frankfurt auch die Anbindung an das rasant wachsende Luftdrehkreuz München.

Aber auch Spezialangebote wie Flüge zu Messen (IAA, Cebit usw.), Kurztripps zu Musicalveranstaltungen oder auch Städtereisen können „für Leben“ auf dem Airport sorgen. Die geäußerten Wünsche aus der Bevölkerung sprechen eine „deutliche Sprache“.

Nur wenn dieser Regionalflughafen „lebt“ wird er auch in der erweiterten Öffentlichkeit als Geschäftsfeld wahrgenommen. Die hiesige Bevölkerung muss man nicht überzeugen, die steht mit Herzblut hinter dem Flughafen.

Ohne Verzug sind deshalb die für den Ausbau des Flughafens Hof-Plauen zugesagten 31,8 Millionen Euro für den Flughafen und die Region zu sichern. Politiker aller Coleur sind hier in der Pflicht. Vom Stadtrat, über die Landtagsabgeordneten bis hin zu denen, die im Deutschen Bundestag diese Region vertreten.

Der Verein Pro Flughafen Hof-Plauen wird deshalb alle weiteren Aktivitäten, die der Sicherung und der Steigerung der Attraktivität unseres Flughafens dienen uneingeschränkt und aktiv unterstützen.

 

Jürgen Knieling

1. Vorsitzender

PRO Flughafen Hof-Plauen e.V.

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Ein abgewürgter Antrag und seine Folgen für Wirtschaft und die Region

Kommentierungsfrist: abgelaufen

Gastkolumne von Roland Hüttner:

Es war zu erwarten, dass uns von Seite des Luftfahrtbundesamtes wiederum ein Stein in den Weg gelegt würde.Was haben wir in unserer Region verbrochen, damit man solche Vorhaben mit allen Mitteln bösartig abwürgt.

Die plumbe Begründung, es sei kein Bedarf für einen Ausbau vorhanden ist schon eine faule Ausrede. Was die Finanzierung betrifft möchte ich bemerken, dass wohl kaum eine Fluggesellschaft eine Zusage macht, solange nicht ein Ausbau genehmigt ist und das weiß man in Ansbach, das man das ganze Vorhaben somit auf die ganz einfache Weise abwürgen kann.

Herr Hunold als Vorsitzender der deutschen Fluggesellschaften leistet auch hier ganze Arbeit. Studien haben ergeben das Flughäfen sich jedoch nicht nur in Form von direkten, indirekten und induzierten Jobs positiv auf die jeweilige Region auswirken, sondern erhöhen auch die Effektivität der ansässigen Industrie und ihre Produktivität, indem sie den Zugang zu Zulieferen und Kunden vereinfachen.

Immehin 31 % der Firmen rund um den Münchner Flughafen nannten den Flughafen als wichtigstes Entscheidungskriterium für Ihre Standortwahl.Die Bedeutung von Flughäfen und deren Nutzen für die Umgebung ist unbestritten, wenngleich sich der Nutzen für die Umgebung nur schwer mit Zahlen belegen lässt. Umfragen haben jedoch ergeben, dass die internationale Anbindung für die Ansiedlung von Unternehmen einer der drei wichtigsten Faktoren ist. Eine Fluganbindung trägt in diesen Regionen zur Steigerung der Lebenqualität bei.

Durch eine weltweite Anbindung wird beispielsweise der Ausbau von Wirtschaftskontakten vorangetrieben. Zudem entstehen in der Umgebung von Flughäfen oftmals Industriegebiete, in denen sich Firmen ansiedeln, die den Flughafen intensiv nutzen. Entsprechende Regionen profitieren in wirtschaftlicher Hinsicht, was sich beispielsweise an einer niedrigen Arbeitslosigkeitsqoute ablesen lässt. Somit kommt Flughäfen schließlich ein lokaler gesellschaftlicher Nutzen zu.

Berechnungen zum Passgieraufkommen und zur Transportwirtschaft auf Europas Flughäfen gehen davon aus, dass zwischen 2001 und 2010 bis zu 200.000 Jobs entstehen werden. Wird jedoch die Nachfrage und das Wachstum der Flughäfen durch Kapazitätsvorgaben streng limitiert, verringert sich dadurch auch das Jobwachstum.

Schließlich soll nicht unerwöhnt bleiben, dass ein Drittel der Verspätungen auf europäischen Flughäfen auf die Kapazitätsbeschränkungen zurückzuführen ist. Schließlich muss auch berücksichtigt werden, dass eine Beschränkung des Flugverkehrs eine Einschränkung wichtiger Services für abgelegene Gebiete bedeutet.

Die Mehrheit der Bürger unserer Region wollen den Ausbau des Flughafens Hof-Plauen und stehen auch dazu. Wenn wir jetzt aufgeben, hat man in Ansbach und Nürnberg alles was man wollte erreicht. Leider vermisse ich Aktivitäten des am Flughafen ansässigen Reisebüros insbesondere vom Geschäftsführer Herrn Otto. Warum versucht man nicht wie vor Jahren, Charterflüge in nahegelegen Ziele wie Mallorca anzubieten? Es wäre mit Sicherheit machbar wenn man wollte. Von einem Direktflug jährlich nach Ungarn kann kein Flughafen überleben.

Im Programm der Deutschen Bundesregierung steht folgendes geschrieben:

Die Menschen in unserem Land haben ein Recht auf Mobilität !

„Der Luftverkehr ist der jüngste Massen-Verkehrsträger mit der höchsten Wachstumsrate. Auf absehbarer Zeit wird er in dieser Dynamik dem Mobilitätsbedürfnis folgen und nachhaltige Impulse für Wirtschaft und Beschäftigung setzen.“

„Damit erzeugt jeder auf einem Flughafen eingerichtete Arbeitsplatz über Multiplikatoreffekte durchschnittlich 3,3 zusätzliche Arbeitsverhältnisse, d.h. sie vervierfachen sich.“

Für Millionen von Bundesbürgern ist das Flugzeug zu einem selbstverständlichen Vehrkehrsmittel geworden. Die Landesentwicklungspläne in Bayern sehen seit Jahren einen Flugplatz vor.

Nutzen wir den Standortvorteil für unsere Region Hochfranken.

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